Rhabarbersirup

Material
- Geschirrtuch
- Sieb
- Schüssel
- Topf
- Sparschäler
- 500ml Gefäß
Zutaten (für 500ml)
- 1kg Rhabarber
- 1L Wasser
- 1 Zitrone (Bio)
- 250g (Rohr-)Zucker
Zubereitung
1. Rhabarber waschen und putzen und danach in grobe, daumengroße Stücke schneiden.
2. Zitrone waschen und putzen und mit einem Sparschäler die Schale abziehen. Geht nicht zu tief rein, die Schale sollte von beiden Seiten gelb sein.
3. Das Wasser mit dem Rhabarber und der Zitronenschale aufkochen und auf Stufe 3/9 für mindestens 30 Minuten köcheln lassen, bis der Rhabarber zerfällt.
4. In eine Schüssel das Sieb einsetzen (es sollte idealerweise schweben) und das Geschirrtuch aufgefaltet hineinlegen. Das Rhabarberwasser durch Geschirrtuch und Sieb in die Schüssel gießen, es kurz abkühlen lassen
5. Danach mit viel Druck die restliche Flüssigkeit aus den Rhabarberresten drücken. Das aufgefangene Wasser mit dem Saft der Zitrone und dem Zucker mischen, bis sich alles aufgelöst hat und zurück in den Topf geben.
6. Den Sirup, auf Stufe 3/9, auf mindestens 500ml einkochen lassen. Das Ganze sollte mindestens 1 Stunde dauern.
7. Abkühlen lassen und in ein passendes Gefäß füllen, welches vorher abgekocht wurde. Der Sirup sollte sich mindestens mehrere Monate halten.
Tipps:
Der Sirup schmeckt mega gut einfach nur in gekühltem Sprudelwasser, für die Cocktailfreunde unter euch empfehle ich 2cl in einen herben Gin-Tonic.
Zitrusfrüchte gehören zu den Lebensmitteln, die ich in den meisten Fällen in Bio-Qualität kaufe, da ich die Schale bedenkenlos mitverarbeiten kann. Der Preisunterschied ist marginal und macht den Nutzen in jedem Fall wieder wett.
Um zu messen, wie weit eingekocht wurde, empfehle ich einen Löffel um dessen Griff ihr einen Gummi spannt. Ihr füllt euren Kochtopf mit 500ml Wasser, stellt den Löffel in das Wasser und markiert mit dem Gummi die Füllhöhe. Mit dem Löffel könnt ihr beim Kochen nun jederzeit die Füllhöhe messen. Um kein Wasser zu verschwenden, könnt ihr den Topf nochmals mit 500ml Wasser befüllen und mit diesem Wasser kochen.
Nehmt am besten ein altes Geschirrtuch, es wird beim Pressen ziemlich schmutzig.
Die Rhabarberreste lassen sich noch wunderbar weiterverwenden, es wäre schade darum, alles wegzuschmeißen. Ich mische sie am nächsten Tag mit Bohnen und mache Bohnenfrikadellen daraus.
Nährwerte (pro 100ml)
Kalorien 245 kcal
Kohlenhydrate 60g
Eiweiß <1g
Fett 0g